Fortsetzung KV-Verhandlungen für die Caritas am 03.02.

Wir stehen mitten in den KV-Verhandlungen. Nach zwei Verhandlungsterminen im November und Dezember, die keine Einigung brachten, gab es eine längere Pause. Nun wird weiterverhandelt:

Am 3. Februar steht die 3. KV-Verhandlungsrunde für die Caritas an.


Am 03.02. treffen sich die Vertreter*innen der Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen (Betriebsrät*innen aus ganz Österreich und Gewerkschafter*innen), um den Kollektivvertrag für die Caritas 2026 weiter zu verhandeln.

Nachdem die KV-Verhandlungen in der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) Anfang dieser Woche abgeschlossen wurden (kurzes Update siehe unten), erwarten wir und viele Mitarbeiter*innen mit Spannung, wie das Angebot der Arbeitgeber*innenseite für die Caritas aussehen wird.

Für uns als Betriebsrat Hilfe in Not ist klar: es muss ein fairer und gerechter Abschluss sein! Das bedeutet für uns vor allem eine spürbare Gehaltserhöhung mit zumindest einer Abgeltung der Teuerung und echte Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, die Mitarbeiter*innen in ihrem Arbeitsalltag spüren und entlasten.

Gemeinsam mit engagierten Kolleg*innen wollen vor den Verhandlungen unseren Forderungen noch einmal Nachdruck verleihen. Denn klar ist: Verbesserungen unserer Arbeitsbedingungen und eine spürbare Gehaltserhöhung, gibt es nicht einfach so. Sie müssen verhandelt und, wenn nötig, erkämpft werden.


Bei den SWÖ KV-Verhandlungen wurde nach fünf Verhandlungsrunden eine Einigung erzielt. Das Ergebnis des Zwei-Jahres-Abschlusses ist bescheiden:

Die vereinbarten Erhöhungen der kollektivverträglichen Gehälter ab April 2026 um 2,6% monatlich (= 1,95% monatlich fürs Gesamtjahr) und ab Jänner 2027 um mindestens 2,3% monatlich (abhängig von der Inflationsrate) bedeuten einen eherblichen Reallohnverlust für die 130.000 Beschäftigten.

Mehr Infos zum KV-Abschluss für die SWÖ kannst du >> hier und >> hier nachlesen.

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