Caritas-Mitarbeiter*innen unterstreichen eindrucksvoll Forderung nach 35-Stunden Woche

Eindrucksvoll unterstrichen die Kolleg*innen die Forderung nach einer 35-Stunden-Woche

Am 11.2. war der Elisabethsaal in der Caritas-Zentrale bis auf den letzten Platz gefüllt. Etwa 200 Kolleg*innen waren gekommen, um die Forderung nach einer 35-Stunden-Woche zu unterstützen. Bilder von der Kundgebung findest du am Ende des Artikels.

Die Betriebsratsvorsitzenden Gabi Wurzer und Josef Wenda erläuterten noch einmal die Hintergründe zur Forderung nach einer 35-Stunden-Woche. Sie hoben die Wichtigkeit der Forderung als deutlichen Schritt einer Attraktivierung der Arbeitsbedingungen im Sozialbereich hervor. Die Kolleg*innen zeigten durch ihren Applaus immer wieder, wie wichtig ihnen diese Forderung ist, und dass sie voll dahinter stehen. Karl Humpelstetter, unser betreuender Sekretär von der GPA-djp betonte, dass uns die Unterstützung der Gewerkschaft in unserem Kampf sicher ist. Deine Mitgliedschaft in der GPA-djp stärkt die Verhandler*innen!

In der anschließenden Kundgebung vor der Caritaszentrale wurden wir auch von Caritas-Kolleg*innen aus dem Burgenland, der Steiermark und St. Pölten unterstützt. Lautstark forderten etwa 200 Kolleg*innen „Arbeitszeit runter! Löhne rauf!“

Andreas Laaber, in der GPA-djp verantwortlicher Verhandler für den Caritas-Kollektivvertrag, machte klar, dass das Verhandlungsteam alles tun wird, damit sich die „Sonne der 35-Stunden-Woche“ gegen die Wolken durchsetzen wird, die die Dienstgeber immer wieder davor schieben wollen. Michaela Guglberger, Verhandlerin für die Gewerkschaft vida, berichtete, dass am Vortag auch die fünfte Runde der SWÖ-KV-Verhandlungen ergebnislos geblieben war. Nun werden Warnstreiks stattfinden.

Gabi Wurzer betonte, wie wichtig aus Sicht der Caritas-Mitarbeiter*innen die 35-Stunden-Woche ist. Josef Wenda bezeichnete das Forderungsprogramm der Dienstgeber ein „Arbeitskräftevertreibungsprogramm“. Eine Abschaffung der zwei freien Kalendertage oder ein Jahresdurchrechnungszeitraum machen unseren Kollektivvertrag sicher nicht attraktiver. Die 35-Stunden-Woche schon!

Mario Ferrari, Geschäftsführer der GPA-djp Wien, unterstrich zum Abschluss nochmals die Wichtigkeit der Forderung. Arbeitszeitverkürzungen wurden immer von den Arbeitnehmer*innen erkämpft. Die Mitarbeiter*innen im Sozialbereich haben sich für ihren täglichen Einsatz für die Menschen diese Arbeitszeitverkürzung besonders verdient.

Am 17.2. wird die nächste Verhandlungsrunde im SWÖ-KV stattfinden, und am 18.2. wird der Caritas-Kollektivvertrag weiter verhandelt.

Sollte es da zu keiner Einigung kommen, sind am 24.2. auch in der Caritas Warnstreiks geplant!

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