KV-Verhandlungen für Beschäftigte der Caritas starten mit Forderungsübergabe

Am 11.12. startete die Verhandlungsrunde zum Caritas-Kollektivvertrag mit der Forderungsübergabe. „Die Arbeitsverdichtung und die damit verbundenen psychischen und physischen Belastungen haben enorm zugenommen. Eine Arbeitszeitverkürzung würde die Erholungsphasen verlängern und den Beruf insgesamt attraktiver machen“, erklärt der Verhandlungsleiter der GPA-djp, Stefan Kraker (Caritas Steiermark). „Ebenso fordern wir eine bessere Dienstplansicherheit für die Kolleginnen und Kollegen. Die bessere Planbarkeit von Freizeitaktivitäten ist gerade für jüngere Menschen ein immer wichtigeres Kriterium bei der Berufswahl“, ergänzt Michaela Guglberger, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft vida.

Zusammengefasst fordern die Arbeitnehmervertreter*innen Arbeitszeitverkürzung, Dienstplansicherheit und deutliche Lohn- und Gehaltserhöhung.

Hier haben wir für dich die wichtigsten Forderungen zusammengefassten von Arbeitnehmer*innen- und Arbeitgeberinnenseite zusammengefasst. Für alle, die weiter in die Tiefe gehen wollen, finden sich hier die vollständigen Forderungen der Arbeitnehmer*innen und unter diesem Link die vollständigen Forderungen der Arbeitgeber*innen.

„Letztendlich brauchen wir aber auch bei der Caritas eine ordentliche Lohn- und Gehaltserhöhung, welche die Beschäftigten auch im Börsel spüren und ihre Kaufkraft stärkt. Man kann nicht immer in Sonntagsreden die Bedeutung der sozialen Berufe hervorstreichen und gleichzeitig glauben, man bekomme Qualität zum Nulltarif. Wir gehen davon aus, dass sowohl bei den Arbeitgebern als auch bei den Ländern das entsprechende Bewusstsein herrscht, dass nur eine langfristig gesicherte Finanzierung und entsprechend entlohnte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Niveau von Pflege und Betreuung erhalten können“, so das Verhandlungsteam von GPA-djp und vida.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.