Wochengeld-Neuerungen

Wochengeld – Zukünftig Einrechnung von Überstunden sowie Sonn- und Feiertagsarbeit!

Acht Wochen vor und in der Regel acht Wochen nach der Geburt gilt für werdende Mütter ein absolutes Beschäftigungsverbot, der Mutterschutz. Während dieser Zeit bekommt man kein Geld vom Arbeitgeber mehr, sondern Wochengeld von der Krankenkasse. Dieses berechnete sich bis jetzt aus dem durchschnittlichen Nettoverdienst der letzten drei Monate.

Da ab Bekanntgabe der Schwangerschaft jedoch keine Überstunden oder Sonn- und Feiertagsarbeit mehr geleistet werden darf, fällt das Einkommen der Schwangeren niedriger aus, was auch zu einem Nachteil bei der Berechnung des Wochengelds führte.

Aufgrund eines OGH-Urteils kommt es hier zukünftig zu Verbesserungen. Künftig werden bei der Berechnung des Wochengeldes regelmäßig geleistete Überstunden bzw. Sonn- und Feiertagsarbeit berücksichtig.

Was sich genau ändert kannst Du hier im aktuellen Infoblatt der Arbeiterkammer “AK aktuell Nr. 11/2018” nachlesen.

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