Dienstzeugnis mit “Geheimsprache”

Wer bekommt die freie Stelle?

Wer das Rennen um den freien Job macht, hängt nicht selten vom Dienstzeugnis der Bewerberin/des Bewerbers ab.

Das Gesetz verbietet Zeugnisse, die es ArbeitnehmerInnen erschweren, einen neuen Job zu bekommen. Daher wird man in der Praxis sehr selten auf unverhüllt negative Formulierungen stoßen, wie zum Beispiel:

  • “Wir können den Arbeitnehmer nicht empfehlen.”,
  • “Wenn es ihre Gesundheit zuließe, arbeitete sie als …”,
  • “Sein Engagement war ein voller Flop.” oder
  • “Sie baute einen Unfall nach dem anderen.”

Die Arbeiterkammer (AK) empfiehlt daher Dienstzeugnisse immer sorgfältig zu analysieren und auf negativ gemeinte Formulierungen in positiver Verpackung zu achten.

Die oft negativ gemeinten Botschaften, welche sich hinter vermeintlich positiven Formulierungen verstecken sind oft schwer zu identifizieren.

Im Zweifelsfall sollte man sein Dienstzeugnis durch die AK überprüfen lassen!

Findet sich ein “Pferdefuß” darin, kann man jederzeit vom Recht Gebrauch machen, ein korrekt ausgestelltes Dienstzeugnis zu verlangen – je nach Kollektivvertragsregelung auch bis zu 30 Jahre rückwirkend!

Hier kannst Du 10 Geheimcodes und deren Übersetzungen finden!

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