KV-Abschluss 2015 – plus 2,08 %

Wikipedia_avijNeben der Präsentation der Ergebnisse der Verhandlungen zeigen wir hier auch die Ergebnisse eurer Rückmeldungen zu den KV-Forderungen. Zum aktuellen Caritas-Wien KV gelangst du über den Link.

Die Kollektivvertragsverhandlungen konnten heuer vor Weihnachten abgeschlossen werden. Zu den Ergebnissen:
Gehaltserhöhung:

►   Der erzielte Wert von 2,08 % kann sich dabei durchaus sehen lassen.
Zum Vergleich seien angeführt:
Handel und Metaller 2,1 %,
BAGS (oder – wie es korrekt heißt – Sozialwirtschaft Österreich) 2,03 % (ab 1.2.).
Die Erhöhung tritt am 1.2. in Kraft. Langfristig wirken aber die 2,08 % und bilden eine gute Basis für die weitere Entwicklung.
   Die Verwendungsgruppe Va wird zusätzlich zur Valorisierung um 10,- € erhöht.
   Die Zulagen und Zuschläge werden ab 1.7.2015 ebenfalls um 2,08 % erhöht.
   Zur Überarbeitung des Verwendungsgruppenschemas und der Gehaltstafel wurde eine Arbeitsgruppe vereinbart. Dabei werden dann auch die Themen der Neugestaltung der Verwendungsgruppe III und der zusätzlichen Gehaltsstufen einbringen.

Inhaltliche Ergebnisse:

►   Eine Verbesserung konnte in Bezug auf die Abfertigung alt erzielt werden. EhepartnerIn, eingetragene PartnerIn und Kinder verstorbener ArbeitnehmerInnen erhalten die volle Abfertigung nun unabhängig von Unterhaltspflichten der/des Verstorbenen.
   In Bezug auf Rufbereitschaft wurde klar gestellt, dass für Arbeitsaufnahmen in der Nacht eine Abgeltung gemäß E.4.1.3. bzw. E.4.1.4.
gebührt.
   Zum von den DienstgeberInnen eingebrachten Thema PersonenbetreuerInnen wurde eine Arbeitsgruppe vereinbart.
   Zu allen anderen Forderungen konnte keine Einigung erzielt werden.

Ergebnisse der Rückmeldungen zu den Forderungen:

Zunächst bedanken wir uns bei allen KollegInnen, die uns ihre Rückmeldungen gegeben haben. Fast 140 KollegInnen haben sich beteiligt. Danke.

Befragungsergebnisse

Die Ergebnisse zeigen, dass wir mit unseren Forderungen richtig gelegen sind. Fünf der acht Forderungen erachten mehr als 50 % der KollegInnen als sehr wichtig. Sechs Forderungen wurden von über 80 % als wichtig oder sehr wichtig angesehen. Da gilt es also auch in den nächsten Jahren dran zu bleiben.

Noch herausfordernder wird die Umsetzung der erwarteten Gehaltswünsche werden. Die Erwartung der TeilnehmerInnen lag hier im Durchschnitt bei 3,2 %. Die Hälfte jener, die dazu eine Meinung abgaben, forderte mehr als 3 %. Insgesamt gaben dazu 118 KollegInnen einen Wert an. Es gilt also weiterhin intensiv daran zu arbeiten, den Stellenwert sozialer Arbeit zu erhöhen, und das auch gehaltsmäßig umzusetzen.

Über diesen Link geht es zu den BV-Verhandlungsergebnissen 2015.

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