Wegzeiten – mobile Dienste

Die Abrechnung der Wegzeiten ist bei den Mobilen Diensten immer wieder Thema. „Pluswegzeiten“ fallen an, wenn man von einem/r KundIn zum/r nächsten länger als 15 Minuten unterwegs ist, aber zum Beispiel auch wenn man während oder nach dem Dienst zur Teamsitzung, zur Supervision, zum MitarbeiterInnengespräch, den Dienstplan holen oder aus sonstigen Gründen in die Einsatzstelle muss, kann das zusätzlich anfallende Wegzeit sein.

Daneben gibt es auch Minuswegzeiten. Diese ergeben sich, wenn der Weg von einem Einsatzort zum nächsten kürzer als 15 Minuten ist. Minuswegzeiten werden in der Abrechnung berücksichtigt (siehe Abrechnungsbogen) und mit den „Pluswegzeiten“ (zusätzlich anfallende Wegzeiten) gegengerechnet.
Wegzeiten fallen sowohl bei Fahrten mit dem Dienstauto an, als auch wenn man öffentlich unterwegs ist.

Der Weg zum/zur ersten Kundin kann unter bestimmten Voraussetzungen Weg- und damit Dienstzeit sein, etwa wenn das Dienstauto bei der Sozialstation steht und du von dort zum/zur ersten KundIn fährst.
Laut Vertrag bezahlt der Kunde/die Kundin 15 Minuten Wegzeit, alles was an Wegzeiten darüber liegt, wird von der Caritas übernommen.

Da zusätzliche Wegzeiten für den Dienstgeber mehr Kosten verursachen, soll versucht werden diese durch gute Einsatzplanung zu vermeiden. Entstehen solche zusätzlichen Wegzeiten dennoch, sind sie vom Dienstgeber zu bezahlen und dürfen von den Vorgesetzten nicht aus den Abrechnungen gestrichen werden.

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